Förderung

Für Kinder und Schulanfänger ab 5 Jahren ist Taekwondo ideal geeignet. Der aus Korea stammende Budo Sport verfügt über eine hohe Entwicklungsdynamik für Kinder und Heranwachsende, die nahezu jeder Wachstumsphase entgegenkommt. Taekwondo schafft den Spagat zwischen körperlichen und mentalen Fertigkeiten und bildet so eine sinnvolle Grundlage für die Entwicklungsjahre.

Durch kampfsportspezifische Übungen werden wichtige körperliche Grundeigenschaften gefördert wie Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft und Ermüdungswiderstand. So kann durch eine methodische Unterrichtsstruktur eine hohe Grundaktivität in Bewegungsfreude entladen werden.

Das Taekwondo unterscheidet sich als Kampfsport durch die Vermittlung von Disziplin und Selbstbeherrschung merklich von Spielsportarten. Kampfsportunterricht in der Gruppe fordert mehr als nur das Körperliche, so dass soziale Lernziele untereinander wie gegenseitiger Respekt, Kameradschaft und Moral unabdingbar werden.

 

Intention des pädagogischen Juniorprogrammes im Hinblick auf die Kampfkunst Taekwondo

 

Ziel des Kinder-Taekwondo ist es, Kindern ab einem Alter von 3 Jahren ein freizeit-, sport-, gesundheits- und sicherheitsorientiertes Programm zu bieten. Unser Kinder-Taekwondo Angebot macht in aller erster Linie Spaß und stellt den kindlichen Spieltrieb in den Vordergrund. Soweit pädagogisch sinnvoll werden leistungssportähnliche Elemente in der Ausbildung angeboten.

Wir gehen davon aus, dass ein Kind nicht einen kleinen Erwachsenen darstellt, sondern ein eigenes Wesen ist, welches spezielle pädagogische Berücksichtigung finden muss. Jeder, der sich der sportlichen Arbeit mit Kindern widmet, muss unserem Verständnis nach die Individualität und die Besonderheiten der Kindheit in seinem Tun berücksichtigen.

Nur eine dementsprechende Systematisierung des Sport- und Gesundheitsverständnisses kann Grundlage sein für die Herausbildung einer individuellen Leistungsfähigkeit und einer dementsprechenden Belastbarkeit. Unsere ausgebildeten Trainer gehen genau auf diese Anforderungen in unseren Übungsstunden ein. Durch immer wieder auftretende variierende Spielformen, gerade im sonst so monotonen Taekwondo-Training, legen wir verstärkt Wert darauf, dass Kinder ein anderes Verhältnis zu ihrem Körper haben als Erwachsene.

Die theoretischen Grundlagen hierzu sind in der Fachliteratur belegt (vgl. GRUPE 1992, S.14). Das leibliche Erleben von Bewegung, die Möglichkeit der Erfahrungsbildung durch den Körper und das Stoßen an seine eigenen Grenzen erfährt das Kind zunächst immer durch seinen Körper. So schreibt GRUPE (1992, S. 12)

„In diesem Sinne hat das Leibliche für das Selbständig werden und die Ich Findung des Kindes und für seine Weltbewältigung eine wichtige Funktion“ (vgl. ebd.).

 

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